Aktuelle Nachrichten
24.04.2012
Photovoltaik-Konferenz
Die Koordinierungsstelle Erneuerbare Energien organisiert am Dienstag, den 3. Juli 2012 in Paris eine Konferenz zum Thema:
„Netzparität bei der Photovoltaik, von der Utopie zur Realität - Bedingungen sowie technische und wirtschaftliche Auswirkungen auf unser Energiesystem“
Dienstag, den 3. Juli, von 9:00 bis 18:30 Uhr
Société Nationale d'Horticulture de France, 84 rue de Grenelle, 75007 Paris
Die Konferenz soll in einem deutsch-französischen Kontext und am Beispiel der Photovoltaik den Austausch über die zahlreichen Fragestellungen ermöglichen, die sich mit dem Anwachsen des Erneuerbaren-Anteils in unserem Energiemix stellen.
Das vorläufige Konferenzprogramm finden hier.
23.04.2012
Einspeisetarife in Frankreich vom 1. April bis 30. Juni 2012
Die französische Regulierungsbehörde für Energie (CRE) hat am 25. April die Koeffizienten veröffentlicht, die zur Berechnung der Vergütungstarife für PV-Anlagen auf Gebäuden ≤ 100 kV vom 1. April bis 30. Juni 2012 gelten. Die Absenkung der Einspeisevergütungen ist demzufolge ebenso hoch wie im ersten Quartal des Jahres. Im Segment gebäudeintegrierter Dachanlagen auf Wohnhäusern ≤ 36 kWp wurden im ersten Quartal dieses Jahres Netzanschlussanträge für eine Gesamtleistung von 37,40 MW gestellt (im letzten Quartal 2011 waren es 38,20 MW). Damit erfolgt eine Absenkung der Einspeisevergütungen von 4,5 % ab dem 1. April. Für Anlagen auf Gewerbedächern oder anderen Gebäuden bzw. vereinfacht integrierte Anlagen wurde aufgrund der Summe der Netzanschlussanträge für eine Gesamtleistung von 102,4 MW im ersten Quartal dieses Jahres (im letzten Quartal 2011 waren es 116,27 MW) eine Tarifabsenkung von 9,5 % beschlossen. Die aktuell geltenden Vergütungstarife für Neuanlagen liegen somit zwischen 37,06 Ct/kWh für gebäudeintegrierte Privatanlagen und 19,34 Ct/kWh für einfach integrierte Anlagen auf allen Gebäuden. Eine vollständige Vergütungstabelle kann auf den Seiten von photovoltaïque.info aufgerufen werden.
23.04.2012
Konferenz Netzintegration
Die Koordinierungsstelle Erneuerbare Energien organisiert am Dienstag, den 22. Mai 2012 in der Französischen Botschaft in Berlin eine Konferenz zum Thema „Netzausbau, intelligente Lösungen und Speichermöglichkeiten: Wie kann die Integration der Erneuerbaren Energien gelingen?“.
Das vollständige Konferenzprogramm finden Sie hier.
03.04.2012
EEG-Novelle Photovoltaik beschlossen

Der deutsche Bundestag hat am 29. März eine erneute Anpassung des EEG, vorwiegend im Bereich der Photovoltaik, beschlossen. Der Gesetzentwurf, der vom Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium am 23. Februar vorgelegt worden war, hat einige wichtige Veränderungen erfahren. Die neuen Regelungen für die Photovoltaik sollen ab 1. April in Kraft treten.
26.03.2012
Ausschreibung für Dachanlagen zwischen 100 und 250 kW: 45 MW ausgewählt

Die Energieregulierungsbehörde CRE hat am 23. März die Liste der Unternehmen, die für die erste Runde der „vereinfachten Ausschreibung“ für PV-Anlagen zwischen 100 und 250 kW ausgewählt wurden, veröffentlicht. Insgesamt waren bei der CRE 345 Angebote eingegangen für eine Gesamtleistung von 68 MW PV-Leistung. Diese Leistung liegt somit weit unter der ursprünglich im Lastenheft für diese erste Ausschreibungsrunde angepeilte Ausbausumme von 120 MW. Die 218 von der CRE ausgewählten Angebote entsprechen einer Gesamtleistung von 45 MW mit einem durchschnittlichen Preis von 229 €/MWh (dieser liegt damit höher als der Einspeisetarif für das Segment der Anlagen von 36-100 kW, der derzeit 213,7 €/MWh beträgt). Bewerber, deren Angebote von der CRE verworfen wurden, konnten sich mit einem vervollständigten Angebot für die zweite Runde erneut bewerben (als zweite Frist war der 31. März angesetzt).
Insgesamt zielt die „vereinfachte Ausschreibung“ auf ein Ausbauvolumen von 300 MW bis 2014 ab. Die Ausschreibung ist in sieben Runden aufgeteilt worden. Während die erste Runde auf 120 MW abzielte, liegt die Zielleistung für die weiteren sechs Runden jeweils bei 30 MW.
01.03.2012
Vorgezogene und zusätzliche Degression der PV-Vergütung

Am 23. Februar haben Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ihren ausgehandelten Kompromiss zu einer erneuten EEG-Novelle zur Neugestaltung der Solarförderung in Deutschland vorgestellt. Der Gesetzesvorschlag sieht eine vorzeitige und höhere als ursprünglich im EEG 2012 vorgesehene Kürzung der PV-Vergütungstarife bereits zum 9. März vor. Nach den Plänen der Minister würde damit Strom aus kleinen Dachanlagen bis 10 kWp mit 19,5 Cent je kWh vergütet und Anlagen bis 1.000 kWp mit 16,5 Cent/kWh (dies entspricht eine Kürzung von rund 20-30%). Bei großen Dach- und Freiflächenanlagen bis 10 MW soll der Tarif auf 13,5 Cent/kWh sinken (dies entspricht einer Kürzung von rund 25%). Zudem sollen ab 2013 lediglich noch 85-90 % des produzierten PV-Stroms Anspruch auf EEG-Vergütung erhalten. Der übrige Strom kann entweder selbst verbraucht, ohne weitere Anreize an Dritte verkauft, oder mit dem durchschnittlichen Marktwert an der Strombörse (5-6 Cent/kWh) vergütet werden. Der mit dem EEG 2009 eingeführte Eigenverbrauchsbonus würde entfallen. Der Gesetzesvorschlag wurde am 29. Februar an den Bundestag weitergeleitet, wo die erste Lesung am 9. März stattfindet. Der Solarverband BSW-Solar übte Kritik an den angekündigten Plänen der Regierung und weist darauf hin, dass Einschnitte dieses Umfangs insbesondere bei mittelgroßen und großen PV-Anlagen, die zusammengenommen rund 80 % des deutschen Marktes ausmachen, gravierende Auswirkungen haben dürften.
Die Koordinierungsstelle stellt ihren Mitgliedern im passwortgeschützten Bereich der Internetseite ein Hintergrundpapier zu den vorgeschlagenen Veränderungen zur Verfügung (auf Deutsch und Französisch).
„Keine andere Technologie kann sich so schnell ausbreiten wie die Photovoltaik.“
"Schlussendlich führt kein Weg an der
"Erneuerbaren-Projekte entwickeln, das bedeutet viel persönliches Engagement."