Aktuelle Nachrichten
23.04.2012
Konferenz Netzintegration
Die Koordinierungsstelle Erneuerbare Energien organisiert am Dienstag, den 22. Mai 2012 in der Französischen Botschaft in Berlin eine Konferenz zum Thema „Netzausbau, intelligente Lösungen und Speichermöglichkeiten: Wie kann die Integration der Erneuerbaren Energien gelingen?“.
Das vollständige Konferenzprogramm finden Sie hier.
12.04.2012
Ergebnisse der französischen Offshore-Ausschreibung

Im Rahmen des Offshore-Ausschreibungsverfahrens in Frankreich, das die französische Regierung im Juli 2011 für insgesamt fünf Standorte mit einer maximalen Kapazität von 3.000 MW angestrengt hatte und auf das sich bis zum 11. Januar 2012 verschiedene Bieterkonsortien beworben hatten, wurden am 6. April die Gewinner verkündet. Auf der Grundlage der Empfehlungen, die die Regulierungsbehörde für Energie (CRE) Ende März ausgesprochen hatte und denen die Regierung größtenteils folgte, kam es zu folgendem Ergebnis:
03.02.2012
Offshore-Ausschreibungsverfahren: Angebote eingereicht

Am 11. Januar wurde die im vergangenen Juli gestartete Offshore-Ausschreibung in Frankreich mit dem Einreichen der Angebote der Bewerber abgeschlossen. Das Konsortium um GDF Suez-Vinci-Areva hat verschiedene Bewerbungen für die Standorte von Tréport (hier ist das Konsortium der einzige Bewerber), Fécamp und Courseulles-sur-Mer eingereicht. Das Konsortium um GDF Suez-Vinci-Siemens hat ein Angebot für den Standort Saint-Brieuc eingereicht, während der Unternehmenszusammenschluss von EDF-Alstom-Poweo ENR-Nass&Wind-Dong Energy-WPD Offshore Angebote für die Standorte von Fécamp, Courseulles-sur-Mer, Saint-Brieuc und Saint-Nazaire eingereicht hat. Das letzte große Konsortium rund um Iberdrola-Eole Res-Areva-Technip-Neoen Marine hat sich auf die Standorte von Saint-Brieuc und Saint-Nazaire beworben. Der anvisierte Zeitplan, dessen Einhaltung erneut von der Regierung bekräftigt wurde und zugleich skeptisch von der Branche betrachtet wird, sieht die Ernennung der erfolgreichen Bewerber im April 2012 vor. Die Regierung plant zudem, zeitgleich weitere 3.000 MW Offshore-Kapazität auszuschreiben.
31.01.2012
Der deutsche Atomausstieg
In Folge des deutschen Atomausstiegsgesetzes, das im Juli 2011 verabschiedet wurde, stellen sich viele Fragen rund um die Voraussetzungen und die Umsetzung der Energiewende. Vor diesem Hintergrund hat die Koordinierungsstelle Erneuerbare Energien eine Präsentation (auf Französisch) erstellt, die Informationen zu den Hintergründen, der Umsetzung und den Folgen der deutschen Energiewende zusammenstellt. Hervorgehoben wird in diesem Zusammenhang unter anderem, dass Deutschland trotz der Abschaltung von acht Kernkraftwerken im Frühjahr 2011 Nettostromexporteur bleibt. Näher dargelegt werden zudem Zahlen zu den Kosten der Erneuerbaren Energien, zu den Förderungen der verschiedenen Energieträger seit den 1970er Jahren sowie den Entwicklungen des Strompreises.
30.01.2012
Energietagung in Dünkirchen: Workshop zur Offshore-Windenergie

Die Koordinierungsstelle Erneuerbare Energien hat am 26. Januar 2012 an einem Workshop zu den wirtschaftlichen und sozialen Vorteilen der Offshore-Windenergie, der von der Unternehmensgruppe GDF-Suez im Rahmen der Energietagung „Assises de l’énergie“ im nordfranzösischen Dünkirchen organisiert wurde, teilgenommen. Mélanie Persem hat dort eine Präsentation über die Erfahrungen Deutschlands mit der Offshore-Windenergie (auf Französisch) gehalten. Bis 2020 sollen in Deutschland 75 Milliarden Euro investiert werden, um das von der Bundesregierung angestrebte Ziel von 25.000 MW Offshore-Windenergie im Jahr 2020 zu erreichen. Zu diesem Zeitpunkt dürfte sich die Nettobeschäftigung in der Offshore-Branche auf 30.000 Arbeitsplätze belaufen.
27.01.2012
Jahresbilanz Windenergie 2011

Den Ende Januar vom Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) veröffentlichten Zahlen für das Jahr 2011 zufolge wurden im vergangenen Jahr 895 Windenergieanlagen (2010: 754) mit einer Leistung von 2.007 MW (2010: 1.551 MW) errichtet, von denen 238 MW (95 WEA) auf den Bereich Repowering entfielen. Der Gesamtzubau im Windenergiebereich 2011 entspricht einem Zuwachs von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit beläuft sich die installierte Gesamtwindleistung in Deutschland nunmehr auf 29.075 MW. Entsprechend den von DEWI erhobenen Zahlen wurden im Offshore-Bereich 30 MW (6 WEA) zugebaut und 108,3 MW (33 WEA), die sowohl 2010 als auch 2011 errichtet wurden, ans Netz angeschlossen. Die Ende 2011 installierte Offshore-Kapazität erreichte damit 215,3 MW (55 WEA), wovon 200,3 MW (52 WEA) ans Netz angeschlossen sind. Bei der installierten Gesamtleistung führen die Bundesländer Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt die Liste an, während zu den ersten fünf Ländern mit den höchsten Zubauraten 2011 neben Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg erstmals auch Rheinland-Pfalz und Bayern gehören. DEWI, der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA Power Systems), die die Zahlen gemeinsam bekannt gaben, rechnen mit positiven Wachstumsraten im Windbereich für 2012.
„Keine andere Technologie kann sich so schnell ausbreiten wie die Photovoltaik.“
"Schlussendlich führt kein Weg an der
"Erneuerbaren-Projekte entwickeln, das bedeutet viel persönliches Engagement."